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4. Medienmitteilung vom 7. Juli 2015 1930 Uhr

July 8, 2015

 

«Team Advance» zieht vorne weg

Guschlbauer zurück ins Mittelfeld, Huber gemeinsam mit Maurer in Front. Und Aufziehmännchen Coconea mal wieder im Element per pedes. Die X-Alps-Protagonisten befinden sich im Südtirol, erreichen morgen den 5. Wendepunkt Cima Tosa und wohl am Donnerstag die Schweiz.

 

Zunächst war es gestern in der Früh der Stefan Gruber, der mit einer zu südlich gewählten Route plötzlich vor der riesengrossen Kontrollzone des Flughafens Innsbruck stand. Die X-Alps-Spitze bewältigte das Wettersteingebirge dann  mehr oder weniger geschlossen. Schliesslich tauchte Paul Guschlbauer kurz vor der Zugspitze ab: Es reichte knapp nicht bis zum vierten Turnpoint von Lermoos – er groundete ungünstig im Bereich des Eibsees. Von dort musste er zuschauen, wie Chrigel Maurer exakt um 17 Uhr hoch über ihm vorbeizog und somit die Spitze übernahm. Bis zum späten Abend fanden sich die beiden wieder – sie verbrachten die Nacht auf dem Grubigstein (2000 m). Auch Stefan Gruber unterschrieb die Kontrolltafel in Lermoos noch am Abend – es reichte ihm aber nicht mehr, zu den beiden Gipfelnächtigern aufzuschliessen. Sebastian Huber als Vierter passierte spät abends noch die Zugspitze nördlich, und Michael Witschi (SUI3) liess Garmisch Partenkirchen hinter sich. Peter von Bergen (SUI4) arbeitete sich gestern auf den 8. Rang vor.

 

 

Der Weg nach Süden

 

Der heutige Tag begann für die Führenden mit einem Abgleiter vom Grubigstein. Derweil wurde Stefan Gruber vom Deutschen Sebastian Huber und dem Tschechen Stanislav Mayer überholt. Die heutigen 50 Flugkilometer von Chrigel Maurer & Co. wirken in Anbetracht der gestrigen 86 Kilometer und der 140 Kilometer am Starttag auf den ersten Blick fast ein bisschen bescheiden. Aber: «Heute hatten wir starken Südwind und kamen deshalb nicht so recht vom Fleck», resümiert Chrigel Maurer heute Abend.

Im Moment sind Chrigel Maurer und Sebstian Huber südlich von Meran gemeinsam zu Fuss unterwegs, rund 40 Kilometer vom Turnpoint 5 entfernt. Mit dem Duo Huber/Maurer befinden sich die zwei einzigen Piloten im 32-köpfigen Feld mit Advance Gleitschirmen an der Spitze des X-Alps. Für sie und in enger Zusammenarbeit mit ihnen hatte die Thuner Gleitschirmschmiede eigens das neue Modell Omega XALPS entwickelt.

20 Kilometer hinter den Führenden kämpft Stefan Gruber um den dritten Platz, verfolgt vom Schweizer Michael Witschi. Paul Guschlbauer, der gestern noch zeitweise das Tempo an der Spitze vorgab, fiel auf den sechsten Rang zurück. Hingegen konnte Peter von Bergen seinen 8. Platz halten.

 

Der Marathonmann

 

Während der Blick auf das Ende der Zwischenrangliste gestern noch ein trauriges Bild bot – Toma Coconea, stolzer Zweitklassierter am X-Alps 2011, lag vorübergehend auf dem letzten Platz – sorgte der rumänische Marathonmann letzte Nacht mit seinem eingelösten nächtlichen Freipass für eine fulminante Aufholjagd. Coconea lief die Nacht hindurch fast 40 Kilometer und stiess auf den 11. Rang vor – dies, nachdem er schon gestern sage und schreibe 85 Kilometer zu Fuss abgespult hatte. Man fragt sich zu Recht, ob denn dieser Mann nie müde wird. Im Moment ist Coconea Zwölfter.

Apropos Ranglistenende: Dort figurieren im Moment der Westschweizer Samuel Vurpillot, Nick Neynens (NZL) und Yvonne Dathe (D).

 

Ranking Stand: 8.7.2015 / 07:45 Uhr

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